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Sachsens Schlösserwelt

Historische Bauten abseits der Touristenpfade im Sächsischen Burgen- und Heideland


Zu den über 1000 historischen Schlössern und Burgen zählen nicht nur die weltbekannten Bauten wie Zwinger, Schloß Moritzburg und das Dresdener Residenzschloß, sondern auch zahlreiche Schlösser und Burgen die abseits gelegen, jedoch nicht weniger interessant und reizvoll sind.
Einige davon wollen wir hier kurz vorstellen.


 Barockschloss Delitzsch  

Barockschloss Delitzsch
Barockschloss Delitzsch nördlich von Leipzig


Schloss Delitzsch, eines der ältesten sächsischen Schlösser, wurde auf den Grundmauern einer mittelalterlichen Wasserburg erbaut und diente den Wettinern als Verwaltungs- und Reiseresidenz. Mitte des 16. Jahrhunderts erfolgte der Umbau zum Renaissanceschloss der Kurfürsten von Sachsen, die hier bis 1689 residierten. Ende des 17. Jahrhunderts erhielt das Schloss seine heutige Gestalt als Barockbau. Heute sind ein Museum, die Touristinformation, das Standesamt und die Kreismusikschule hier untergebracht.

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 Schloss Schnaditz  

Schloss Schnaditz
Schloss Schnaditz bei Bad Düben


Erbaut wurde Schloss Schnaditz um das Jahr 1237. Danach wechselte die Gutsherrenschaft oft. Der letzte Privatbesitzer wurde 1945 enteignet.
Danach wurde das Schloss u.a. als Flüchtlingsunterkunft, Kindergarten und Gemeindeverwaltung. Seit 1990 steht das Gebäude leer. Zur Zeit wird das denkmalgeschützte Schloss restauriert.

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 Burg Düben  

Burg Düben
Burg Düben in Bad Düben


Rechts der Mulde erhebt sich direkt am Ufer die Burg Düben. Erstmals wurde sie 981 erwähnt. Verschiedene Grafen hatten sie in Besitz. 1450 wurde die Burg völlig zerstört. Wieder aufgebaut, wurde die Burg noch dreimal in Kriegswirren zerstört.
Im Oktober 1813 diente die Burg als Hauptquartier Napoleons
Nach dem 2. Weltkrieg entstand in der Burg ein Landschafts- und Heimatmuseum über die Stadt Bad Düben und die Dübener Heide.

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Burg Düben
Burg Düben


 Barockschloss Wölkau  

Schloss Wölkau
Schloss Wölkau nordwestlich von Eilenburg


An Stelle eines Rittergutes wurde nach dessen Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg ein neues Herrenhaus errichtet. Das Schloss hat einen quadratischen Grundriss mit einem dreigeschossigen Mittelbau und kleineren Seitenflügeln. Südlich des Schlosses gibt es einen ausgedehnten Park.
Nach 1945 nutzte das Volkseigene Gut das Gebäude. Gegenwärtig befindet es sich in Privatbesitz. Bisher erfolgt keine Sanierung des Schlosses,

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 Schloss Hohenprießnitz  

Schloss Hohenprießnitz
Schloss Hohenprießnitz nördlich von Eilenburg


Nördlich von Eilenburg nahe des Flusses Mulde befindet sich das Schloss Hohenprießnitz. Das Barockschloss wurde von 1699 bis 1702 errichtet, fertiggestellt jedoch erst 30 Jahre später. Von 1724 bis 1945 war das Schloss im Besitz der Grafen von Hohenthal.
Nach 1945 war hier u.a. eine Ausbildungseinrichtung für Erzieher untergebracht. Heute ist es in Privatbesitz und soll in den nächsten Jahren renoviert werden.

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 Burg Eilenburg  

Burg Eilenburg
Burg Eilenburg mit dem Mauerturm


Bereits im 9.Jahrhundert entstand die Burg Eilenburg auf einem Plateau über der Mulde. Im frühen Mittelalter hatte die Burg Ilburg große Bedeutung für die Region.
Um 1200 wurde die Burg ausgebaut. Eine Ringmauer und mehrere Türme aus Backstein entstanden. Im Dreißigjährigen Krieg eroberten schwedische Truppen die Burg. Die stark beschädigte Burg diente danach als Steinbruch.
Sorbenturm, Mauerturm und Teiel der Ringmauer sind erhalten. Der Bergfried wurde 1972 wegen Einsturzgefahr gesprengt, das Amtshaus brannte 1993 aus. Das alte Gefängnis wurde saniert und dient heute als Pension.

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 Schloss Thallwitz  

Schloß Thallwitz bei Wurzen
Schloss Thallwitz bei Wurzen im Muldetal

Schloß Thallwitz bei Wurzen
Schloss Thallwitz bei Wurzen im Muldetal


Erbaut wurden Schloß und zugehöriger im französischen Stil angelegter Park bereits im 16. Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Thallwitzer Schloß zum Jagdschloß umgestaltet und gehörte den Geraer Fürsten von Reuß j. L.
Von 1942 bis zum Juni des Jahres 1994 war im Schloß die Klinik für Plastische und Wiederherstellende Kiefer- und Gesichtschirurgie 'Wolfgang Rosenthal' untergebracht. Diese Klinik mit Weltruf überstand einen Weltkrieg und 40 Jahre Kommunismus. Doch schon am Anfang der 90er Jahre wurde die Klinik vom Land Sachsen liquidiert und das mit Millionenaufwand sanierte Gebäude steht seit Mitte 1994 leer, wurde 2008 dem Altbesitzer zurückübertragen und verfällt nun langsam wieder.

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 Schloss Nischwitz  

Schloß Nischwitz bei Wurzen
Schloss Nischwitz bei Wurzen


Schloß Nischwitz, in den Jahren 1714 bis 1721 im Rokokostil errichtet und um 1750 unter Heinrich von Brühl umgebaut, präsentiert sich seit dem als repräsentativer Sommersitz im Stil des Spätbarock.
Nach 1945 war hier ein Pflegeheim untergebracht und das Schloß verfiel zusehends.
Anfang der 1990er Jahre erwarb ein privater Investor das Anwesen und restauriert Schloß und Nebengebäude schrittweise.

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 Schloss Püchau  

Schloss Püchau bei Wurzen
Schloss Püchau bei Wurzen im Muldetal


Bereits 924 wurde die Burg Püchau zum ersten Mal urkundlich erwähnt. In ihrer langen Geschichte wechselten die Herren öfter. Seit dem 16. Jahrhundert wird das Gebäude als Schloss geführt. Im 19. Jahrhundert entsteht u.a. ein Treppenturm mit Wendelstein. Zwischen 1833 und 1835 wird ein Schlosspark im englischen Stil angelegt. Dieser lädt noch heute zum Spazieren ein.
Seit 1998 befindet sich Schloss Püchau in Privatbesitz.

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 Schloss Machern  

Schloss Machern bei Wurzen
Schloss Machern bei Wurzen

Schloss Machern bei Wurzen

Schloss Machern wurde 1566 als Wasserschloss errichtet. Im Laufe der letzten Jahrhunderte wurde es mehrmals umgebaut. Nach dem dreißigjährigen Krieg erhielt es das jetzige Aussehen als dreiflügelige Barockanlage. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Schlosspark im englischen Stil angelegt. Mit dem Bau der ersten deutschen Ferneisenbahn Leipzig-Dresden und em Geländeeinschnitt bei Machern trockneten die Wasserflächen am Schloss aus.
Nach 1945 ging das Schloss in Gemeindeeigentum über und wurde zu Wohnzwecken, Kulturhaus, Gaststätte und Dorfschule genutzt. Nach dem Dachstuhlbrand im Jahr 1981 begann 1982 die denkmalpflegerische Rekonstruktion.
Heute bietet das Schloss regelmäßige kulturelle Veranstaltungen und wird für diverse Festlichkeiten genutzt. In der historischen Ritterstube wurde das Standesamt eingerichtet.

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 Schloss Güldengossa  

Schloss Güldengossa
Schloss Güldengossa südöstlich von Leipzig


Im 18. Jahrhundert wurde das Herrenhaus des schon im 13. Jahrhundert erwähnte Gutes repräsentativ zum barocken Schloss ausgebaut. Um 1900 erfolgten weitere An- und Umbauten.
Heute ist es ein Firmensitz und dient auch als kulturelle Veranstaltungsstätte.

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 Schloss Wurzen  

Schloss Wurzen
Schloss Wurzen

Schloss Wurzen Schloss Wurzen
Schloss Wurzen

Schloss Wurzen
Schloss Wurzen - Innenhof


Bischof Johann VI. von Saalhausen ließ in den Jahren 1491 bis 1497 das Schloss als Bischofsresidenz in spätgotischem Stil erbauen. Bis 1581 war Schloss Wurzen Residenz der Bischöfe von Meißen.

Geprägt wird das Schloss mit seinem rechteckigen Grundriss von den beiden Türmen - einer im Südosten, der andere im Nordwesten. Beide Türme wurden durch einen Brand im Jahre 1631 stark beschädigt. Ansonsten überstand das Schloss die verschiedenen Stadtbrände und Kriegswirren.

Bis 1856 war das Schlossgebäude Sitz des Stiftsamtes Wurzen, später wurde es vom Amtsgericht und nach 1945 durch die Polizei genutzt.
2002 kaufte Familie Wedekind das Schloss und bereits ein Jahr später eröffnete im Erdgeschoss das Restaurant.
Das Schloss Wurzen befindet sich an erhabener Stelle von Wurzen, einer der ältesten sächsischen Städte, direkt neben dem Wurzener Dom. Im Inneren prägen insgesamt 40 Netzzellengewölbe die Räumlichkeiten.

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 Herrenhaus Zschorna  

Schloss Zschorna
Schloss Zschorna bei Wurzen


Das Herrenhaus des Rittergutes Zschorna, in der Nähe von Wurzen gelegen, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil der Neorenaissance erbaut. Zum Schloss gehört ein kleiner Park.
Genutzt wurde es nach 1945 als Altersheim, Parteischule und Sonderschule für Kinder mit Lernschwierigkeiten.
Heute steht das Gebäude leer.

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 Schloss Kühnitzsch  

Schloss Kühnitzsch
Schloss Kühnitzsch östlich von Wurzen


Die im 17. Jahrhundert errichtete Wasserburg wurde 1842 im Stile der Romantik umgebaut. Ein weiterer Umbau erfolgte um 1870. 1990 bis 91 wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten am Schloss durchgeführt.

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 Schloss Thammenhain  

Schloss Thammenhain
Schloss Thammenhain nordöstlich von Wurzen


Erbaut wurde das Gebäude bereits 1480. Seit 1666 war das Rittergut Thammenhain im Besitz der Familie von Schönberg. Im Jahr 2000 kehrte die Familie nach ihrer Vertreibung 1945 zurück.
Schloss und Park werden heute gern für Hochzeiten genutzt.

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 Schloss Müglenz  

Schloss Müglenz
Schloss Müglenz nordöstlich von Wurzen


Im 17. Jahrhundert erbaut, im 18. Jahrhundert erweitert wurde das Schloss Müglenz im Jahre 1905 nochmals durch An- und Umbauten erweitert. Nach 1945 wurde es zu Wohnzwecken, als Arztpraxis und durch die Gemeinde genutzt.
Die Schlossanlage ist heute noch sanierungsbedürftig.

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 Schloss Falkenhain  

Schloss Falkenhain
Schloss Falkenhain bei Wurzen


Ursprünge des Rittergutes reichen bis ins 13.Jahrhundert zurück. Im 16.Jahrhundert erfolgte ein Umbau zur Wasserburganlage. Im 17. und 18. Jahrhundert besaß die Familie von Lüttichau das Gut und ab 1815 die Familie von Carlowitz. Das Herrenhaus wurde 1761 im Barockstil errichtet. Um 1870 gab es weitere Umbauten. Zum Gut gehört ein Park mit 2 Teichen.
Heute ist das Gut in Privatbesitz.

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 Schloss Dornreichenbach  

Schloss Dornreichenbach
Schloss Dornreichenbach östlich von Wurzen


Im 15. Jahrhundert wurde das Rittergut erstmals erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurden Ort und Rittergut Dornreichenbach durch die Schweden niedergebrannt. Ab 1882 sind Schloss und Rittergut im Besitz der Familie von Minckwitz. Heute befindet sich in dem Schloß ein Altersheim.

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 Schloss Heyda  

Schloss Heyda
Schloss Heyda döstlich von Wurzen


Im Jahre 1515 wurde in Heyda ein Rittergut erwähnt. Seit dem 17. Jahrhundert wechselten die Besitzer mehrmals. Heute befindet sich das Schloss im Besitz der Familie von Carlowitz und ist in einem guten Zustand. In einem Nebengebäude werden Ferienwohnungen vermietet.

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 Schloss Börln  

Schloss Börln
Schloss Börln bei Dahlen


Um 1617 bis 1620 wurde Schloss Börln als Jagdschloss für Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen erbaut. Das Schloss entstand auf den Resten einer mittelalterlichen Wasserburg. Bis 1800 Wasserschloss wurde das Gelände danach trockengelegt und das Schloss umgebaut. 1880 erhielt das Barockschloss durch einen weiteren Umbau seine heutige Gestalt.
Seit 2003 in Privatbesitz wird das Schloss schrittweise saniert und für Kunstaus-stellungen und Kulturveranstaltungen genutzt.

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 Schloss Dahlen  

Schloss Dahlen
Schloss Dahlen


Unter Reichsgraf Heinrich von Bühlau wurde das Schloss zwischen 1744 und 1751 erbaut. Historische Bedeutung erlangte das Schloss, als Friedrich der II. im Jahre 1763 hier das Dokument mit dem der Hubertusburger Frieden ratifiziert und damit der Siebenjährige Krieg beendet wurde.
Nach 1945 dient das Schloss u.a. als Kinderferienlager, Polizeischule und Fachschule für das Bäcker- und Konditorenhandwerk. Bis zum Großbrand 1973 wird es als Ingenierschule für Fleischwirtschaft genutzt.
Erst ab 1990 gibt es erste Sicherungsarbeiten. Im Jahr 2009 wird der Schloss- und Parkverein Dahlen e.V. gegründet.

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 Schloss Hubertusburg Wermsdorf  

Schloss Hubertusburg
Schloss Hubertusburg in Wermsdorf

Schloss Hubertusburg

Schloss Hubertusburg wurde ab 1721 unter August dem Starken als kurfürstlich-sächsisches Jagdschloss errichtet. Zeitweilig war es auch Nebenresidenz des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs August III.
Das eigentliche Schlossgebäude ist rechteckig mit einem ebenfalls rechteckigen Innenhof angelegt. Angrenzend befinden sich Kavaliers- und Verwaltungstrakte, Wirtschaftsanlagen und der Marstall.
Im Siebenjährigen Krieg wurde Schloss Hubertusburg durch die Preußen geplündert. Am 15. Februar 1763 wurden die Friedensverträge zum Hubertusburger Frieden hier unterschrieben.
In den nachfolgenden Jahrzehnten wurde das Schloss u.a. als Militärmagazin, Lazarett, Königlich Sächsische Jagdresidenz, Strafanstalt, Landeshospital, Blinden-vorschule, Unteroffiziersvorschule der Wehrmacht und Militärlazarett genutzt.
Nach 1945 wurden die Gebäude durch die Kliniken Hubertusburg genutzt. Nach 1990 wurde die Schlossanlage durch den Freistaat Sachsen umfassend saniert.

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 Altes Jagdschloss Wermsdorf  

Altes Jagdschloss Wermsdorf
Altes Jagdschloss Wermsdorf in Wermsdorf

Altes Jagdschloss Wermsdorf

Von 1609 bis 1610 entstand auf Geheiß von Kurfürst Christian II. ein Jagdschloss auf dem Gelände eines alten Rittergutes. Bereits 1617 bis 1626 wurde es unter seinem Nachfolger Johann Georg I. im Renaissancestil umgebaut. In dieser Zeit entstand die großzügige, noch heute erhaltene Dreiflügelanlage.
Bis 1628 diente das Gebäude als kurfürstliches Jagdschloss. Danach waren hier Verwaltungsinstitutionen untergebracht. Ab 1874 wurde das Schloss unter dem sächsischen König Albert wieder als Jagdschloss genutzt. Ab 1934 wurden Schloss und Park durch eine Sächsische Reit- und Fahrschule genutzt.
Nach 1945 wurde es als Erholungs- und Kinderheim und ab 1950 als Verwaltungssitz genutzt. 1999 wurde das Schloss saniert.

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 Schloss Trebsen  

Schloss Trebsen
Schloss Trebsen zwischen Wurzen und Grimma


Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Schloss im spätgotischen Stil im Jahre 1161. Um 1500 begann der Ausbau zur Dreiflügelanlage mit spätgotischen Staffelgiebeln. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel wurde im 18. Jahrhundert der Südflügel errichtet.
Nach 1945 verfiel das Schloss teilweise und es wurde teilweise Baumaterial gewonnen. 1992 wurde ein Förderverein gegründet und man begann mit umfangreichen Sanierungs- und Restaurationsarbeiten.

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 Schloss Altenhain  

Schloss Altenhain
Schloss Altenhain bei Trebsen


Details zum Ursprung des zum Rittergutes Altenhain. Altenhain befindet sich einige Kilometer östlich von Trebsen / Mulde. Überliefert sind Besuche von Friedrich Gottfried Seume um 1800.
Nach Plänen des Leipziger Architekts Oskar Mothes wurde das heutige Herrenhaus Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet.
Nach Enteignung und Plünderung wurden Flüchtlingsfamilien untergebracht. Später diente das Schloss als Unterkunft für die sowjetische Armee. Von 1982 bis 1995 stand es leer. Seit 1996 sind Schloss und Park in Privatbesitz.

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 Schloss Ammelshain  

Schloss Ammelshain Schloss Ammelshain
Schloss Ammelshain dient heute zu Wohnzwecken

Das Rittergut Ammelshain liegt mitten im Ort Ammelshain, einem Ortsteil von Naunhof.
Das Schloss wurde um 1723 und das Torhaus um 1788 im Renaissancestil erbaut.
Schloss, Torhaus und Wirtschaftsgebäude sind saniert und dienen Wohnzwecken. Der zugehörige Park wird gepflegt.

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 Burg Kriebstein  

Burg Kriebstein
Burg Kriebstein


Hoch über der Zschopau erhebt sich auf einem Felsen die Burg Kriebstein. Ihre Lage wird als Höhenburg in Spornlage bezeichnet.
Unter den Herren von Beerwalde wurde die Burg im 14. Jahrhundert errichtet. Ende des 15. Jahrhunderts entstand durch Um- und Erweiterungsbauten die heutige Ausdehnung. In den Jahren 1866 bis 1868 gab es weitere Umbauten. Seit 1930 waren Teile der Burg öffentlich zur Besichtigung zugänglich.

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 Schloss Choren  

Schloss Choren
Schloss Choren


Das Schloss Choren in Choren bei Döbeln wurde 1755 nach Entwürfen von Samuel Locke im Stil des Rokoko erbaut. Zum Schloss gehört ein Park.

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 Burg Mildenstein in Leisnig  

Burg Mildenstein
Burg Mildenstein trohnt hoch über der Freiberger Mulde

Burg Mildenstein
Burg Mildenstein in Leisnig


Die Burg Leisnig, erst später wurde sie als Burg Mildenstein bezeichnet, entstand bereits im 10. Jahrhundert und gehört damit zu den ältesten Burgen in Sachsen.
Die im Mittelalter ansässigen Burggrafen von Leisnig gehörten bis ins 14. Jahrhundert zu den mächtigsten Herrschaften im Muldenland.
Die Burganlage ist im Wesentlichen erhalten und beherbergt heute ein Museum.

Burg Mildenstein Burg Mildenstein
Burg Mildenstein - Innenhof



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 Wasserschloss Podelwitz  

Wasserschloss Podelwitz
Wasserschloss Podelwitz an der Freiberger Mulde

Wasserschloss Podelwitz
Wasserschloss Podelwitz


Das Wasserschloss Podelwitz liegt direkt an der Freiberger Mulde. Ab dem 15. Jahrhundert war hier das Adelsgeschlecht Schellenberg ansässig. Später wechselten die Besitzer des Schlosses mehrfach, was mit diversen Umbauten verbunden war.
Das Muldenschlösschen wurde 1867 direkt an der Freiberger Mulde errichtet und prägt die Ansicht von Norden her.

Nach 1945 wurde der Besitz enteignet. Seit 1952 gehört es der Gemeinde Podelwitz und wurde als Kindergarten und zu Wohnzwecken genutzt. Ab 1991 wurde das Schloss schrittweise saniert - zuerst Dach und Außenfassade, dann der Innenbereich.
Im August 2002 wurde das Schloss beim Jahrhunderthochwasser der Mulde in Mitleidenschaft gezogen. Bis ins Erdgeschoss waren die Fluten der Freiberger Mulde vorgedrungen.

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 Schloss Grimma  

Grimma - Schloss
Schloß Grimma an der Mulde


Um 1200 entstand die Burg Grimma an einem Muldeübergang. Um 1400 wurde die Burg umgebaut. Anfang des 16.Jahrhundert erfolgte dann der Ausbau zum repräsentativen Schloss.
Albrecht der Beherzte, der spätere Herzog von Sachsen und Begründer der albertinischen Linie des Königshauses Wettin, wurde 1443 im Schloss Grimma geboren.
Seit 2009 befindet sich im Schlossgebäude das Amtsgericht Grimma.

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 Schloss Colditz  

Colditz - Schloss
Schloß Colditz über der Zwickauer Mulde


Schloss Colditz wurde in Spornlage über der Zwickauer Mulde angelegt. Bereits 1046 als Burgward erwähnt, gab es zahlreiche Um- und Erweiterungsbauten.
Das Renaissance-Schloss erlangte internationale Bekanntheit durch das hier im 2. Weltkrieg installierte Kriegsgefangenen-lager für allierte Offiziere.
Nach 1945 wurde das Schloss unter anderem als Krankenhaus genutzt. Heute beherbergt Schloss Colditz neben einer Ausstellung zur Geschichte des Oflag IV C eine Jugendherberge und seit 2010 die Sächsische Musikakademie.

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 Schloss Rochlitz  

Schloss Rochlitz
Schloß Rochlitz über der Zwickauer Mulde


Bereits im 10. Jahrhundert als Reichsburg erbaut, entstand die heutige Gestalt des Schlosses durch Umbauten Ende des 14.Jahrhunderts und Ende 15. und im 16.Jahrhundert als Nebenresidenz und Jagdschloss der Wettiner.
Westlich der Stadt Rochlitz gelegen, erhebt sich das Schloss auf einem Ausläufer des Rochlitzer Berges über der Zwickauer Mulde.
Im 18. und 19. Jahrhundert als Behördensitz und Haftanstalt genutzt, beherbergt das Schloss heute ein Museum.

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 Schloss Rochsburg  

Schloss Rochsburg Schloss Rochsburg Schloss Rochsburg
Schloss Rochsburg




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 Burg Gnandstein  

Burg Gnandstein
Burg Gnandstein im Kohrener Land


Die romanische Wehranlage Burg Gnandstein wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts errichtet. Die Burg erhebt sich auf einem Felsen im Tal der Wyhra im Kohrener Land.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurden Teile der Burg durch die schwedischen Truppen zerstört und danach wieder aufgebaut. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts fanden umfangreiche Umbauten statt. Seit 1992 gehört Burg Gnandstein dem Freistaat Sachsen, wurde rekonstruiert und beherbergt heute ein Museum und ein Restaurant.

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 Schloss Wolkenburg  

Schloss Wolkenburg
Schloss Wolkenburg


Ende des 12. Jahrhunderts entstand auf einem Felsen über der Zwickauer Mulde die Burg Wolkenburg. Nach häufigem Besitzerwechsel wurde die Anlage Ende des 17. Jahrhunderts zum Schloss umgebaut. Ende des 18 Jahrhunderts wurde der Schlosspark im englischen Stil angelegt.
Nach 1945 wurde das Schloss zu Wohnzwecken genutzt. Seit 2000 wird umfangreich saniert und restauriert.

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 Schloss Waldenburg  

Schloss Waldenburg
Schloss Waldenburg


Nach der Zerstörung der an gleicher Stelle seit dem 12. Jahrhundert befindlichen Burganlage durch die Hussiten im Jahre 1430 wurde ein Schloss errichtet. 1519 abgebrannt, wurde es erneut aufgebaut. 1848 wurde das Schloss vom Volk niedergebrannt und erst 11 Jahre später als Vierflügelanlage wieder aufgebaut.
Von 1947 bis 1998 wurde das Gebäude als Krankenhaus für Lungenkrankheiten genutzt. Seit 2005 wird das Schloss saniert und öffentlich genutzt.

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