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Dresden - Zwinger

 Weltbekannte Kunstsammlungen im Barockschloß  


Er ist eines der wohl bedeutenden Bauwerke der barocken Stilepoche, ein architektonisches Gesamtkunstwerk aus Gebäude und Garten, in seinem Inneren gleich mehrere Museen von Weltruf - der Dresdener Zwinger. Erschaffen 1709 durch Kurfürst Friedrich August I. Sein Baumeister war Matthäus Daniel Pöppelmann, sein Bildhauer Balthasar Permoser. Am Elbeufer gelegen, beherbergt der Zwinger heute u.a. die berühmte Gemäldegalerie Alte Meister, in ihr sind rund 750 großartige Gemälde aus dem 15. bis 18. Jahrhundert untergebracht, da wäre die weltweit größte Cranach-Sammlung und Raffaels Sixtinische Madonna, weitere bekannte Werke sind: Rembrandt - Ganymed in den Fängen des Adlers; Vermeer - Bei der Kupplerin und Briefleserin am offenen Fenster; Canaletto - Dresden vom rechten Elbufer unterhalb der Augustusbrücke; Jean-√Čtienne Liotard - Das Schokoladenmädchen; Bartolomeo Veneto - Salome mit dem Haupt Johannes des Täufers; Giorgione - Schlummernde Venus; Tizian - Der Zinsgroschen; Jan van Eyck - Dresdner Marienaltar; Antonello da Messina - Der heilige Sebastian; Pinturicchio - Bildnis eines Knaben.

Die Gemäldegalerie ist ein Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und zählt jährlich mehr als 500.000 kunstinteressierte Besucher. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen.

Weiterhin befindet sich im Zwinger die im Jahre 1715 vom sächsischen Kurfürsten August dem Starken gegründete Porzellansammlung der Stadt Dresden. Auch sie ist Teil der Staatlichen Kunstsammlungen. Schwerpunkt liegt hierbei in Asien, u.a. Porzellan aus der Ming-Dynastie in blau-weiß und natürlich die sächsische Porzellankunst der heimischen Manufaktur Meißen oder das Tafelgedeck von Kurfürst Friedrich August III. Der Eingang befindet sich am Glockenspielpavillon, geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen.

Der Mathematisch-Physikalische Salon ist ebenfalls Bestandteil des Zwingers in Dresden. Er ist ein Museum, wie alle anderen auch ein Teil der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Gesammelt wurden hier bereits seit 1728 physikalische und mathematische Instrumente der Feinschmiedekunst, wie beispielsweise ein Metallthermometer aus dem Jahr 1746, eine vergoldete Globusuhr von G. Roll und J. Reinhold von 1586 oder berühmte Brennspiegel. Bis Ostern 2013 sind die Ausstellungen geschlossen aufgrund von Sanierungsarbeiten.

Das Historische Museum Dresden wird auch als Rüstkammer bezeichnet und ist das vierte Museum innerhalb des Zwingers. Die seit 1831 bestehende Ausstellung zeigt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen von Rüstungen, Waffen und Kostümen verschiedenster Epochen, auch ein osmanischer Teil gehört der Ausstellung an, er befindet sich ausgelagert im Dresdner Residenzschloss. An diesen Ort wird die gesamte Rüstkammer umsiedeln, im Februar 2013. Die Ausstellung bleibt nach dem 30.09.2012 geschlossen.

August der Starke hat mit dem Zwinger einen glanzvollen Kunsttempel geschaffen welcher heute auch eine Bühne für musikalische Events und Theaterveranstaltungen ist. Seinen höfischen Festen im 18. Jahrhundert steht der Veranstaltungskalender des Zwingers auch in der heutigen Zeit um nichts nach. Das Außengelände wie auch der Innenhof ist für jedermann frei zugänglich. Abends ab 22:00 Uhr wird der Innenhof jedoch abgesperrt und im Morgengrauen wieder geöffnet.



Zwinger - Porzellanpavillon und Kronentor Zwinger Zwinger - Sempergalerie

Zwinger Zwinger - Glockenspielpavillon Zwinger

Zwinger - Kronentor Zwinger-Wahrzeichen - Die goldene Krone Porzellanglockenspiel am Dresdener Zwinger





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