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Sächsische Schweiz

Stadt Wehlen an der Elbe
Stadt Wehlen an der Elbe

Stadt Wehlen an der Elbe
Stadt Wehlen an der Elbe

Stadt Wehlen an der Elbe
Stadt Wehlen mit Elbfähre

Kurort Rathen mit Bastei
Kurort Rathen mit Bastei

Kurort Rathen
Blick über die Elbe zum Kurort Rathen

Festung Königstein
Festung Königstein

Bad Schandau
Bad Schandau

Rechts und links des Elbufers, unweit der Stadt Dresden befindet sich das bizarre Landschaftsbild der Sächsischen Schweiz. Allen voran deren Wahrzeichen, der Fels Barbarine, prägt die typischen Gesteinsformationen der Region im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges. Die Barbarine ist 42,7 Meter hoch, für den Klettersport leider nicht zugänglich. Sie befindet sich im Massiv des Pfaffensteines nahe der Stadt Königstein.


Geografisch befindet sich die Sächsische Schweiz zwischen dem Erzgebirge, der Böhmischen Schweiz und dem Lausitzer Bergland im Bundesland Sachsen. Namensgeber waren ursprünglich die zwei Eidgenossen Anton Graff und Adrian Zingg, die auf ihrem Marsch durch das flache Panorama im Jahre 1766 an ihre Heimat den Schweizer Jura erinnert wurden und daraufhin den Begriff Sächsische Schweiz verwandten wenn sie aus ihrer Zeit in Dresden berichteten. Als offizieller Erschließer der Sächsischen Schweiz wird jedoch der Autor und lutherische Theologe Wilhelm Leberecht Götzinger genannt. Seine Literatur über die Region machte den Namen, welches zuvor als Meißner Hochland oder Schandau bezeichnet wurde, bekannt. Das Pfarrhaus in Struppen ist Götzingers Geburtshaus, das beliebte Ausflugsziel Götzinger Höhe bei Neustadt wurde ihm zu Ehren so benannt.


Das Landschaftsbild der Sächsischen Schweiz ist ein ganz zauberhaftes, imposant streckt sich der höchste Berg der Region, der 415 m hohe Lilienstein, zwischen Pirna und Bad Schandau empor. Nur getrennt durch die Elbe, eingebettet in eine liebliche Natur, liegt die Festung Königstein, ein weiteres bedeutendes Ausflugsziel. Sie gehört Europas größten Bergfestungen an, 240 Meter hoch auf einem Felsplateau gelegen, birgt sie in ihrem Innern den zweittiefsten Brunnen Europas mit 152,5 Meter.

Auf dem Gebiet der Sächsischen Schweiz gab es im Mittelalter eine Vielzahl an Burgen und Wällen. Zumeist zerfallen zu Ruinen ist neben der Festung Königstein auch die dem Adel um 1200 erbaute Burg Hohnstein ein erhaltenes Relikt vergangener Tage. Diese Felsenburg befindet sich im gleichnamigen Ort über dem Polenztal.

Eine nicht mehr vorhandene Burgwarte, jedoch ein beeindruckender Ort ist der Falkenstein. Er gehört zu den markantesten Felsen der Sächsischen Schweiz. Gewaltige 381,2 m ü. HN ragen bei Bad Schandau empor, auf seinem Gipfel befand sich einst die Burg.

Das wohl meistbesuchte Objekt der Sächsischen Schweiz ist jedoch der steile Fels Bastei zwischen den Orten Rathen und Wehlen, auf dessen Gipfel sich in 305 Meter Höhe eine Aussichtsplattform befindet und Überreste der einstigen Felsenburg Neurathen. Die sandsteinerne 76,5 m lange Basteibrücke überwindet heute die 40 m tiefe Schlucht namens "Mardertelle" mit ihren insgesamt sieben Brückenbögen. Schon Caspar David Friedrich, Ludwig Richter und August von Goethe ergötzten sich seinerzeit an der An- und Aussicht der Bastei, dem steil zur Elbe abfallenden Felsen der Sächsischen Schweiz.

Wie die Geschichte erzählt kamen noch weitere Künstler um sich inspirieren zu lassen von der Schönheit des Angesichts, Komponisten, Maler, andere. Heute kommen sie ebenfalls, die Genießer landschaftlicher Besonderheiten.

Die Region Sächsische Schweiz hat sich zu einem bedeutenden deutschen Klettersportareal entwickelt. Mehr als 1100 Klettergipfel werden erklommen, einige Bergmassive sind von der Besteigung ausgeschlossen. Dem ungeübten Kletterer, aber mutigen Wandergesellen, helfen die zahlreichen Stiege zu einem tollen Erfolgserlebnis. Hier steigt man über Leitern, Griffe oder Treppen hinauf. Die vor Ort bestehende Kirnitzschtalbahn durchquert die Sächsische Schweiz mit all ihren Besonderheiten und offenbart dem Besucher auf diesem 7,9 km langen Wege alle wissenswerten Facetten der Region zwischen Stadtpark Bad Schandau und Lichtenhainer Wasserfall.







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150 Jahre Klettersport in der Sächsischen Schweiz


Die Sächsische Schweiz präsentiert sich Besuchern in der faszinierenden Kulisse des Elbsandsteingebirges und als perfekte Destination für einen abwechslungsreichen Aktivurlaub in Deutschland. Insbesondere der Klettersport erfreut sich hier großer Beliebtheit. Bizarre Felsformationen und eine idyllische Landschaftskulisse laden Aktivsportler zu spannenden Klettertouren ein. Am 6. März 1864 erklommen fünf Turner den Gipfel des Falkensteins und legten so den Grundstein für den Klettersport in der Sächsischen Schweiz. Heute ist ihre Route als Turnerweg bekannt und ein Klassiker für Klettertouren in der Region. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts etablierte sich dann auch das Freiklettern, so dass die Sächsische Schweiz heute als eines der traditionsreichsten und spektakulärsten Klettergebiete in Deutschland gilt.



Die Sächsische Schweiz gilt auch im Winter als
Urlaubsparadies


Vom Frühjahr bis zum Herbst erweisen sich die kontrastreichen Landschaften der Sächsischen Schweiz als ideales Terrain für ausgedehnte Wander- und Radtouren. Doch auch im Winter hat die beliebte Ferienregion einiges zu bieten und lässt Naturfreunde und Wintersportler voll auf ihre Kosten kommen. Ob Schneeschuhwandern oder Skifahren, in der Sächsischen Schweiz bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, einen Aktivurlaub abwechslungsreich zu gestalten. Rund um die Ortschaften Rugiswalde und Sebnitz finden Urlauber malerische Skigebiete vor, die bestens präparierte Abfahrtspisten, tolle Rodelstrecken und geräumte Langlaufloipen bereithalten. Eine beliebte Langlauf-Strecke, die Hohe Tour, führt von Schöna nach Zinnwald. Auf insgesamt 60 landschaftlich reizvollen Strecken-Kilometern erschließen sich dem Aktivurlauber malerische Landschaften zwischen Sächsischer Schweiz und dem Erzgebirge. Die Sächsische Schweiz ist somit zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.






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