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Hoyerswerda

Hoyerswerda/Wojerecy ist Sachsens elftgrößte Stadt und eine der Regionen in der das sorbische Volk als alteingesessen bezeichnet werden kann. Die Große Kreisstadt liegt rund 1,5 Autostunden südlich von Berlin an der Grenze zu Brandenburg und Polen, im Landkreis Bautzen. Dresden liegt rund 50 km südwestlich des ostsächsischen Hoyerswerda. Die Stadt am Rand des Lausitzer Seenlandes umfasst eine 95 kmē große Fläche auf der etwa 37.400 Menschen leben und im Jahr 1991 leider durch negative Schlagzeilen blankes Entsetzen in der Bevölkerung hervorrief. Rassistische Übergriffe mehrerer hundert Personen auf ein Flüchtlingswohnheim, zumeist durch junge Neonazis, lösten eine regelrechte Welle ausländerfeindlicher Attacken in Deutschland aus.

Hoyerswerda ist heute eine harmlose Kleinstadtidylle - sie lockt den Besucher vor allem auf den Marktplatz mit seinem hübschen Rathaus im Stil der Renaissance, dem vorgelagerten Sorbenbrunnen, typisch altem Kopfsteinpflaster sowie in seine bekannte Lange Straße. Sie bildet das Zentrum der denkmalgeschützten Altstadt aus dem 18. Jh. und zeigt ein sehr ungewöhnlich architektonisches Stadtbild mit ihrer ausschließlich einstöckigen Häuserfassade.

Besonders sehenswert ist zudem das Schloss von Hoyerswerda aus dem 13. Jahrhundert, befindlich inmitten dem Fluss Schwarze Elster, auf einer Insel. In Hoyerswerda wird das Brauchtum der Sorben respektiert und gelebt, so werden bis heute sorbische Trachten getragen und sorbische Feste gefeiert. Die Region in der das Leinöl in aller Munde und besonderen Anklang findet lädt Gäste auf das Herzlichste ein, ein weiteres Stück Sachsen zu erleben.






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